Rostocker Wasserspringer gewannen Mannschaftspokal der Herren
Bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften im Dezember 2011 gewannen die Rostocker Jungs mit taktischer Meisterleistung den Pokal in der Herrenwertung.
Sören Jung, Tim Pyritz und Maxim Jerjomin waren in allen Teildisziplinen erfolgreich vertreten. Den größten Anteil am Mannschaftserfolg hatte Maxim Jerjomin. Er ging in fünf Disziplinen an den Start. Vom 1m-Brett belegte er einen sehr guten zweiten Platz.
Im Synchronspringen vom Brett sprang Maxim zusammen mit dem Leipziger Phillip Kirchhoff (Platz 4) . Vom Turm war Tim Pyritz sein Synchronpartner (Platz 1).
Da Tim lange verletzt war, mussten die beiden Jungs noch einige Sprünge von der 5m-Plattform absolvieren.
Für Tim ging mit dem Start bei den Mannschaftsmeisterschaften eine mehr als einjährige Wettkampfpause zu Ende. Mit Platz vier vom Turm meldete er sich beim Kürpokal eindrucksvoll zurück. Das die Konkurrenz beim Serienaufbau im letzten Jahr nicht geschlafen hat, war nicht zu übersehen. Ab sofort sind Tims Ehrgeiz und Mut gefragt.
Einen guten Eindruck beim Kampfgericht hinterließ der Jüngste im Starterfeld, Henning Füller. Der dreizehnjährige Rostocker, der neu in den DSV-Kader aufgenommen wurde, zeigte ein sicheres Sprungprogramm.
Sören Jung hatte nach viel Trainingsausfall erst kurz vor dem Wettkampf sein Sprungprogramm wieder vollständig im Griff. Sein letzter Schraubensprung vom 1m-Brett gelang nicht perfekt, so dass nur Platz vier für ihn blieb. Vom Dreier kam er auf Rang sieben.
Lucas Orlowski, C-Kader des WSC, konnte bei diesem Wettkampf noch nicht überzeugen.
Bei den jungen Damen machte aus Rostocker Sicht Saskia Oettinghaus auf sich aufmerksam. Sie zeigte im Kunstspringen sichere Serien. Natürlich konnte sie neben den Teilnehmerinnen von Weltmeisterschaften und Europameisterschaften noch nicht bestehen, aber Platz 7 vom 3m-Brett war beachtlich. Auch vom Turm ließ Saskia ihr gestiegenes Leistungsvermögen aufblitzen. Mit Platz fünf ersprang sie sich die Aufmerksamkeit der Bundestrainer.
Um an erfolgreiche Rostocker Traditionen anknüpfen zu können, ist noch viel Arbeit zu leisten, aber der Anfang ist getan.
Mit Jannik Tore Buhr und Nele Hammersdorfer gingen zwei weitere Nachwuchsspringer an den Start. Für sie ging es darum , Wettkampferfahrungen zu sammeln.
M. Dietrich
